Jahreshauptversammlung 2025

22. März 2025
Aktive und passive Wehr
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Jahreshauptversammlung der FF Oschwitz

Am Samstag, den 22. März fand auf der Forellenmühle die mit 30 Teilnehmern sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oschwitz statt. Zu Gast seitens der Stadt Arzberg war 2. Bürgermeisterin Marion­ Stowasser-Fürbringer, von der Landkreisführung hatte sich KBM Thoms Greipel eingefunden und von der Feuerwehr der Stadt Arzberg Kommandant Markus Felgenhauer mit seinem Stellvertreter Andre Weid. Zudem konnte Ehren KBI Egon Keiner und Ehren-KBM Karl Fürbringer begrüßt werden.

Der aktuelle Mitgliederstand der Wehr liegt aktuell bei 25 Aktiven, 2 Jugendlichen und 12 passiven Mitgliedern. Bemerkenswert in einem Dorf mit nur circa 80 Einwohnern.

Zu Beginn der Versammlung berichtete Vorstand Thomas Matthes vom alljährlichen Feuerwehrfest an Himmelfahrt. Der Dank galt dabei allen Helfern und der Stadt Arzberg für die Unterstützung. Auch in die Zukunft des Festes ist investiert worden: so wurde der Kauf und Umbau eines neuen Grillstands und der Bau einer neuen Theke realisiert, was die Aktiven mit viel Einsatz und Kreativität meisterten. Zudem wurde für alle Mitglieder und Helfer einheitliche Kleidung mit Feuerwehrlogo angeschafft.

Wie alle Jahre nahm eine Abordnung am Volkstrauertag teil, die Feste der Nachbarwehren und Geburtstagsfeiern der Mitglieder wurden besucht, am Kirchweihmontag und zum Jahreswechsel eine Feier organisiert und der Weihnachtsbaum im Ortsbereich geschmückt.

Abschließend berichtete der Vorstand über die Grillparty, den im Jahr 2024 zwei internen Preisschafkopfabenden und die alljährliche Weihnachtsfeier des Feuerwehrvereins.

Für 2025 ist eine Wanderung mit Einkehr ins Tennisheim Arzberg geplant, die Bierwoche in Kulmbach wird besucht und eine Floßfahrt auf der Rodach in Wallenfels ist in Planung.

Kommandant Herbert Hüttner berichtete anschließend von 11 Einsätzen im vergangenen Jahr, aufgegliedert in fünf Brandeinsätze, drei technische Hilfeleistungen, eine Vermisstensuche, eine Türöffnung akut und eine Verkehrslenkung. Dabei wurden durch die Feuerwehrkameraden 335 Helfer-Stunden geleistet. Vor allen die drei Großbrände, zu denen die Wehr zusammen mit dem Löschzug 31 „Wasserförderung“ überörtlich ausrückte, waren fordernd: Bauernhof Vordorf, Band Industrie in Hohlenbrunn (die Feuerwehr war hier in 3 Schichten 15 Stunden durchgehend vor Ort) und Sägewerke Schneckenmühle. 2024 konnten zudem wieder 12 Übungen und zwei Schulungsabend durchgeführt werden.  Zwei weitere Unterrichte wurden aufgrund des neu angeschafften Defibrillator durch Hermann Krisch notwendig und abgehalten. Der DEFI ist seit 31.07.2025 in Funktion. Er ist auf dem Feuerwehrauto verlastet und somit auch bei Einsätzen und Übungen für den Notfall einsatzbereit.

Zudem wurden 7 neue Motorsägen-Führer über den Kreisfeuerwehrverband ausgebildet.

Anschließend berichtet Herbert Hüttner als Jugendwart von der wiederbelebten Jugendgruppe der Feuerwehr, die nun wieder mit 3 Jugendliche ausgestattet werden konnte.

Nach den Berichten wurde Jonas Hüttner für 10 Jahre aktiven Feuerwehrdienst, Herbert Hüttner für 30 Jahre und Thomas Matthes für 40 Jahre geehrt.

Bei den Grußworten bedankte sich 2. Bürgermeisterin Marion Stowasser-Fürbringer für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und wünschte den Geehrten alles Gute. Die Feuerwehr Oschwitz sei ein wichtiger Bestandteil bei den Feuerwehren im Ortsbereich, aber auch als Verein im Ortsteil nicht mehr wegzudenken.

KBM Thomas Greipel ging auf die Jugendgruppe ein und berichtete von den Löschzügen Wasserförderung. Gerade hier zeigt sich, dass kleineren Wehren unverzichtbar seien: Bei den letzten Bränden wie LAPP Insulators /Pfisterer und Sägewerk Holenbrunn (Schneckenmühle) wurde dies wieder eindrucksvoll bestätigt. Abschließend bedankte sich der Kreisbrandinspektor bei der Wehr für die gute Zusammenarbeit und lobte den hohen Ausbildungsstand.

Auch der Kommandant der Arzberger Wehr Markus Felgenhauer, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei der Wehr. Die Feuerwehr Oschwitz sei aus dem Brandschutz der Stadt Arzberg nicht mehr wegzudenken und ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzes in der Stadt Arzberg.

Damit schloss die äußerst harmonische Sitzung auf der Forellenmühle.